Pocketrobe: Wie alles begann

Was ist Pocketrobe überhaupt?

Das Motto lautet: Dein Kleiderschrank in deiner Tasche. Pocketrobe ist eine Kleiderschrank-App mit virtueller Ankleide, in der du deine Einzelteile und erstellte Outfits speichern und verwalten kannst.
Der Pocketrobe Fashion Shop ist eine Shopping-App in der du Kleider von über 500 Marken findest. Selbstverständlich kannst du Diese direkt in Pocketrobe importieren und direkt anprobieren.

Wie kamen wir auf die Idee?

Alex und ich lernten uns im April 2012 kennen. Wir arbeiteten nebenbei in einer kleinen aschaffenburger IT-Firma. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Eines der Hauptgründe dafür war unsere Begeisterung für Apple-Produkte. Ein weiterer Grund waren die gemeinsamen Probleme die wir hatten:

Freundinnen die nicht wissen was sie anziehen sollen.

Ich glaube nur wenige Männer finden eine Antwort auf die Frage „Schatz was soll ich anziehen?“. Das brachte uns auf die Idee eine Kleiderschrank-App zu entwickeln. Die ersten Skizzen waren schnell gezeichnet und die Vorstellungen zur Funktionalität wurden schnell geklärt. Damit begann die Entwicklung von Pocketrobe. Die ersten Alpha-Versionen von Ankleide und Import waren schnell „gebaut“. Auf diese Weise wollten wir zunächst herausfinden ob unsere Idee nicht nur im Kopf sondern auch auf den Geräten als Programm funktioniert. Märkte analysieren oder Businesspläne schreiben stand Anfangs überhaupt nicht auf dem Plan. Wir haben einfach drauf los gearbeitet. Dafür mussten wir fast jeden Tag skypen, um Funktionen, Designanpassungen und Features zu klären. Damit verbrachten wir mehr Zeit als mit unseren Freundinnen. Gerade in der Anfangszeit hatten wir tausende von Ideen, die pocketrobe verbessern oder erweitern sollen. Wir konnten nicht alle Ideen einbringen, da wir die App nicht „überladen“ wollten. Unser Ziel war und ist es, die App so einfach wie möglich zu halten.

„Was viele nicht wissen: Pocketrobe sah ursprünglich ganz anders aus!“

Anfangs gab es nur den Kleiderschrank (die Datenbank zum Abspeichern von Einzelteilen), das Importmenu und die virtuelle Ankleide. Und das alles im total verspielten iOS6-Design. Wir haben es nie geschafft die iOS6-Version fertig zu entwickeln. Vielleicht ist das auch gut so. Damals hatten wir noch nicht die Idee einen bzw. mehrere Onlineshops zu integrieren. Es gab auch keine Merkliste oder die Funktion „Outfits planen“. Als wir dann Anfang 2013 Shopstyle (und deren API) entdeckten, packten wir den Fashion-Shop in die Kleiderschrank-App. Der Shop sollte die Benutzung von Pocketrobe erleichtern. Wer sich nicht selbst fotografieren mochte, konnte sich einfach Basis-Fotos aus dem Shop laden. Dabei dachten wir zunächst gar nicht an die Monetarisierungsmöglichkeiten. Erst ein halbes Jahr vor Release entschieden wir uns den Shop als eigene App kostenlos in den Store zu stellen. Das lässt sich darin begründen, dass eine größere Zielgruppe mit dem Shop erreicht werden kann.

Immer am Ball geblieben

Durch unser Studium, Nebenjob, Hobbies und Freundinnen & Freunde lief die Entwicklung immer nebenher. Auch wenn wir sehr motiviert waren und viel Herzblut in dem Projekt steckte, fehlte uns eigentlich immer die Zeit. Mit iOS7 musste das Design komplett geändert werden, was uns wieder nach hinten warf. Dennoch haben wir es nach knapp 2 Jahren Entwicklungszeit geschafft die Kleiderschrank-App “Pocketrobe“ und die Fashion-Companion App “Pocketrobe Fashion Shop“ fertigzustellen.

Das eigene Unternehmen

Wir überlegten in den zwei Jahren ständig, ob wir die App(s) als Privatpersonen oder als juristische Person (Unternehmen) veröffentlichen. Schlussendlich entschieden wir uns den „großen“ Schritt zu gehen und eine Unternehmergesellschaft (UG) anzumelden. Zum gesamten Anmeldeprozess und Fragen und Probleme die mit einer Gründung verbunden sind möchten wir in unserem nächsten Beitrag näher berichten.